Fertigmodell Pedershåb 48, Spur H0

Vorbild:
Die Firma Breuer in Hoechst bei Frankfurt stellte schon vor dem ersten Weltkrieg kleine "Lokomotore" nach einem damals neuartigen Prinzip her: Eine niedriger Motorkasten war mit sehr kleinen Rädern versehen und trug eine Kupplungsmechanik, die mit einer Hubspindel unter die Pufferbohle eines zu schleppenden Wagens gedrückt werden konnte, und so einen Teil des Gewichts des Wagens zur Erhöhung des eigenen Reibungsgewichts übernahm. 

In den zwanziger Jahren wurden daraus schließlich Fahrzeuge entwickelt, die eine niedrige Plattform mit Wagenheber vor und und hinter der quer angeordneten Führerplattform aufwiesen, unter der die Antriebsanlage eingebaut war. Später wurde die Motorverkleidung zu einem richtigen Führerhaus in voller Profilbreite und -höhe erweitert. 

Zusammen mit Lizenzbauten entstanden bis 1955 mehr als elfhundert Breuer-Traktoren, von denen manche noch vorhanden sind. In Dänemark hatten die Breuer-Traktoren einen solchen Erfolg, dass sie vom Hersteller Pedershåb in Lizenz nachgebaut und weiterentwickelt wurden. Sie erhielten ein verbessertes, geschlossenes Führerhaus mit erkerartiger Front, etwas stärkere Motoren und waren bei der DSB bis ca. 1970 im Einsatz - zuletzt allerdings ohne die typischen Wagenheber und mit normalen Puffern.

Modell:
Das Modell ist komplett aus Messing gefertigt, erhältlich nur als Fertigmodell. 
Ausstattung: Antrieb durch Maxon Glockenankermotor mit Schwungmasse, Stirnradgetriebe, Pendelachse, vorbildgetreue Höchstgeschwindigkeit, Allradantrieb und -stromabnahme, Einbaumöglichkeit für Digitaldecoder.

Spurweite HO, Länge über Puffer: 40 mm.

Das Vorbild steht im Museum Odense/DK

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