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Bausatz Posten 28, Spur 0

Vorbild:
Dienst an der Schranke: Schrankenwärter Josef Plesker steht pflichtbewusst an seinem Posten 28, Signalhorn und Warnflagge fest in seinen Händen haltend. Er wartet auf die Vorbeifahrt des angekündigten Güterzuges von Oberhausen über Coesfeld - Rheine nach Wilhelmshaven oder Emden. Kohlenzüge und Güterzüge mit Exportprodukten aus dem Ruhrgebiet sind auf dieser Strecke von 1879 bis 1984 häufig anzutreffen. Die Schranke ist geschlossen, in wenigen Minuten wird Josef Plesker sie nach Durchfahrt des Zuges mithilfe der Schrankenwinde wieder hochkurbeln. Sein Sohn Anton, der vermutlich diese Aufnahme seines Vaters bei der Arbeit gemacht hat, ergreift später erfolgreich den Beruf des Lokomotivführers - Traum eines jeden Jungen damals.

Das alte Foto aus einem vergilbten Eisenbahner-Familienalbum von 1929 lässt den Betrachter unwillkürlich die Atmosphäre der alten Dampf-Eisenbahn atmen. Dr. Daniel Hörnemann vom Eisenbahnmuseum Lette/Westfalen hat es dankenswerterweise der Nachwelt erhalten.

Die preußischen Schrankenwärtergebäude sind in Westfalen stellenweise noch bis heute anzutreffen. Alle ein wenig verschieden, aber immer aus den charakteristischen Ziegelsteinen sorgsam gemauert, mit preisgünstiger Teerpappe gedeckt, oft schon von der Natur zugewuchert oder auch zerstört. Es gab sie einst zu Tausenden in allen preußischen Provinzen, vom Rheinland bis nach Ostpreußen. Sie waren wichtiger Bestandteil der Eisenbahn-Verkehrssicherheit und wurden erst in unseren Tagen sukzessive durch elektronisch gesicherte Bahnübergänge ersetzt. Der Beruf des Schrankenwärters stirbt aus, es gibt nur noch wenige davon in Deutschland.

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Mit dem Modell dieses typisch preußischen Schrankenwärterpostens erweitert die Firma REAL-MODELL ihr inzwischen gut eingeführtes Sortiment von Spur-O-Architektur-Nachbildungen zum Thema "Rund um den Bahnhof". Passend zum preußischen Bahnhof "Lippramsdorf", der Bahnhofs-Toilette, Stellwerk und Gleiswaage sowie Kiosk werden die Merkmale der nord- und mitteldeutschen Eisenbahn-Architektur originalgetreu aufgegriffen und konsequent umgesetzt.

Das Modell wird - wie die anderen dieser Firma auch - in einer speziellen Fotoätztechnik mit differenzierter, dreidimensionaler Oberflächenstruktur hergestellt (vertiefte Fugen, vorbildgerechte Steingröße) und im Resin-Vakuumguss praktisch luftblasenfrei gegossen. Durchgefärbtes Material, vorbildliche Wandstärken, feine Detaillierung von Fenstern, Türen, Türbändern, Dachrinnen usw. sind selbstverständlich. Messingätzteile ergänzen den Bausatz.
Text: Herr Erb.

Die Einzelteile des Bausatzes
Das Dach ist abnehmbar
Zusatzbausatz Inneneinrichtung
Foto Originalgebäude Stand 1929
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Bausatz:
Komplettbausatz mit Toiletten- und Lagerraum-Anbau. Aus gefärbten Resin-Kunststoff, mit 0,3 mm Messingblech für das kleine Fenster und Kleinteile.
Ausführliche Bauanleitung mit Fotos.

Maße 80 x 93 mm.

Zusatzbausatz Inneneinrichtung >

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Der Posten 28 in der Fotogalerie >

Und nochmals, von einem Genie gealtert >

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