Vorbild:
Bahnhofsgebäude wurden im 19.Jh. in
der Regel ohne Toilette gebaut, wie z.B. dem Grundriss-Plan von „Krakow"
und anderen Bahnhöfen zu entnehmen ist. Aus Gründen der
Geruchs-Belästigung errichtete man in einiger Entfernung zu den
Stationsgebäuden separate Toilettenanlagen. Diese waren als sogenannte „Trocken-Abortanlagen"
– umgangssprachlich „Plumpsklos" – ausgeführt. Die HERREN
konnten dabei ihrem dringendsten Bedürfnis ohne hindernde Tür
entgegeneilen: Das Pissoir bestand aus einer einfachen Rinne direkt innen am
Eingang. Die DAMEN-Toilette (mit Tür) war lange Zeit im Außenbereich
bereits durch eine sogenannte „Schamwand" mannshoch von der
Herrentoilette getrennt – wohl auch um den allgemeinen Einblick auf die
urinierende Männerwelt zu verdecken. (Wenn die „Schamwand" fällt,
sollte die Herrentoilette eine eigene Tür erhalten.)
Diese Toilettengebäude bestanden auch im 20. Jh. weiter,
wurden aber zumeist auf Wasserspülung umgerüstet – also zum Bahnhofs-WC
(water closet). Auch wenn solche Gebäude heutzutage meist außer Gebrauch
sind, stehen sie oft noch in Bahnhofsnähe.
Bausatzausführung:
Photorealistische Ausführung exakt im Maßstab 1:43,5.
Steinstruktur der
Mauern per Phototechnik übertragen.
Komplettbausatz
aus
gefärbten Resin-Kunststoff.
Fenster und Zubehörteile aus einem 0,3 mm Messingätzblech.
Ausführliche
Bauanleitung
mit
Fotos.
Farben-Set
dazu:
Ich möchte an dieser Stelle Herrn Erb für die
Recherche über dieses WC danken. Herr Erb ist Mitglied in der
Internationalen Arbeitsgemeinschaft Modellbahnbau Spur O e.V..
Das
WC in der Fotogalerie >
Foto Erb
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